Entstehung
- Kurze Entstehungsgeschichte
- Weiz ist überall.
Der Weg der Weizer Pfingstvision von 1989 bis 1999
- 10 Punkte der Weizer Pfingstvision
- Weizer Pfarrkonzil 1995
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KURZE ENTSTEHUNGSGESCHICHTE


 

1988 Zu Ostern treffen sich 12 junge WeizerInnen im damaligen Bildungshaus Johnsdorf zu Meditationstagen. Eine intensive Glaubenserfahrung ist der spirituelle Ausgangspunkt des Weizer Weges.

 

1989 Zu Pfingsten gibt es das erste Jugendtreffen in Weiz. Der Grund dafür ist die Uraufführung eines Musicals über Martin Luther King durch Weizer Jugendliche. Die Katholische Jugend Steiermark nimmt das zum Anlass um für 2000 Jugendliche ein Treffen im Franziskussteinbruch bei Anger zu organisieren. Jugendliche formulieren zum ersten Mal ihre Vision von einem neuen Aufbruch in der Kirche. "Wir haben einen Traum von einem neuen Aufbruch in unserer Kirche. Wir haben einen Traum von Menschen, die Gott erfahren und Gemeinschaften bilden. Wir haben einen Traum von ChristInnen, die das Dunkel in der Welt licht machen und die Botschaft von der Befreiung verwirklichen."

 

1995 In den ersten sieben Jahren treffen sich hauptsächlich Jugendliche zum jährlichen "Weizer Pfingsttreffen". Im Umfeld der Jugendarbeit entstehen mehrere Solidarinitiativen. Meditationstage werden regelmäßig zu einer wichtigen Quelle des spirituellen Aufbruchs. In den Turbulenzen der österreichischen Kirche wird die "Weizer Pfingstvision" in 10 Punkten formuliert. Kardinal Franz König unterschreibt die Vision als erster. Der Theologe Paul M. Zulehner wird zu einem wichtigen Begleiter und Berater des Weizer Weges. Zum ersten Mal wird Weiz über die Grenzen der Pfarre hinaus bekannt.

 

2001 Aus dem Pfingstreffen wird das "Weizer Pfingstereignis" mit mehr als 10 Veranstaltungen rund um Pfingsten. Die Jugendbewegung wird erwachsen. Vor allem durch die Pastoralseminare in Weiz engagieren sich immer mehr Erwachsene für den gemeinsamen "Weizer Weg". Im Zuge der steirischen Landesausstellung zum Thema "Energie" gelingt es das Projekt "Spiritueller Weg" umzusetzen. Ein moderner Pilgerweg wird von der Stadt Weiz hinauf auf den Weizberg angelegt. "Kunst am Weizberg" wird zu einem Markenzeichen der Weizer Pfingstvision. Gleichzeitig werden in Weiz mit großem, finanziellen Aufwand sämtliche kirchliche Gebäude restauriert und neu gebaut. Der Weizberg entwickelt zu einem spirituellen Zentrum. Persönlichkeiten wie Henri Boulad, Sr. Ishpriya oder Iswar Prasad werden zu geistigen Wegbegleitern der Weizer Pfingstvision.

 

2005 Nach einem mehrjährigen Prozess wird aus der Weizer Pfingstvision eine Organisation mit einer eigenen Leitungsstruktur. Etwas Neues kündigt sich an. Es ist ein Mittelweg zwischen Pfarre und Movimento. Auch die Vision wird jetzt anders formuliert. Es ist die Vision von einem Neuen Pfingsten. Sie geht zurück auf Papst Johannes XXIII. Franz Kardinal König formuliert diese Vision auf Weiz bezogen in seiner Pfingstpredigt 1999. Der Inhalt der Vision ist nach wie vor derselbe: Spiritualität, Solidarität und Gemeinschaft. Neben den Schwerpunkten "Weizer Pfingstereignis", "Spiritueller Weg" und der "Weizberg als Spirituelles Zentrum", ist es das Anliegen der Weizer den Geist des Aufbruchs in die Kirche zu tragen und sich für eine solidarische Gesellschaft zu engagieren. Im Dezember findet die Konziliare Nacht statt aus Anlass des 40. Jahrestages des 2. Vatikanischen Konzils. Bei dieser Versammlung entsteht die Idee zur Gründung der regional-globalen Basisbewegung "Solidarregion Weiz".

   
 
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