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Künstlerbiografien

Hermann Eisenköck, Architekt DI
*1954 in Salzburg, studierte Architektur an der TU Graz.. Architektengemeinschaft mit Günther Domenig. Eisenköck ist Vorstandsmitglied der Stiftung Österreichischer Skulpturenpark und wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet.

feichtinger architectes
Europaweit agierendes Architekturbüro mit Sitz in Paris. Förderpreis für Baukunst der Akademie der Künste, Berlin, 1998. Referenzen (Auswahl): Passerelle Bercy-Tolbiac; Pont-Passerelle des Mont-Saint-Michel; Passerelle Simone de Beauvoir.

Werner Hofmeister
*1951 in Klein St. Paul, Kärnten; seit1975 freischaffend tätig, lebt und arbeitet in Klein St. Paul, Kärnten. Öffentlicher Raum (Auswahl): 2002, Altarraumgestaltung, Pfarrkirche Klein St.Paul, Kärnten; 2003, "tabula saltandi", Graz

Erwin Kaltenegger, Architekt DI
Referenzen (Auswahl): Sonderpreis für ökologische Werkstoffnutzung, 2001; Europäischer Solarpreis, 2001 und 2002; Europäischer Innovationspreis, 2004.

Walter Kratner
*1954 in Graz; Studium an der Università dell'Arte in Florenz. Gesellschaftliche und persönliche Amnäsie beschäftigen den Künstler. Oft sind es mit Kohlenstaub verdunkelte, historische Fotografien, die den Zerfall des Erinnerungsbildes belegen. Ausstellungen (Auswahl): 2000, Galerie "refusalon", San Francisco; 2001, Museum Exploratorium, San Francisco; 2002, Multimedia Center "kibla", Maribor; 2004, Basilica di Santa Maria in Montesanto, Rom; 2005, Kulturzentrum bei den Minoriten, Graz.

Josef Pillhofer
*1921 in Wien, studiert ab 1946 bei Fritz Wotruba, der ihm konsequente Reduktion der Form bis zum Einfachsten vorführt. Er setzt sich intensiv mit Wilhelm Lehmbruck auseinander. Die bleibende Prägung erfährt er schließlich in Paris. Wotruba hat den jungen Künstler an Ossip Zadkine empfohlen. 1950 trifft er im Atelier des Russen ein. Paul Celan hat ihn vom Bahnhof abgeholt, und Pillhofer wird sich auch mit Ingeborg Bachmann eng befreunden. Er schließt zu dieser Zeit Kontakte mit C. Brancusi, H. Laurens und lernt Alberto Giacometti kennen. Seine Werke sind in der Österreichischen Galerie, in der Graphischen Sammlung der Albertina und in der Neuen Galerie am Landesmuseum Joanneum in Graz vertreten, aber auch in den USA, im Storm King Museum New York mit fünf Skulpturen, in Tokyo, Nipputen Museum, im Freilichtmuseum in Montreal, Canada und im Freilichtmuseum in Assuan, Ägypten mit überlebensgroßen Steinskulpturen.

Karl Prantl
*1923 in Pötsching, studierte Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, arbeitet aber seit 1950 ausschließlich skulptural, vor allem in Stein. Seit 1959 veranstaltet er regelmäßig internationale Symposien für Bildhauer, in deren Verlauf er manchmal über Monate hinweg in der Natur arbeitet. Die intensive Begegnung mit der Natur, ihrem Wandel und ihren unbestechlichen Gegebenheiten ist für Prantl eine Alternative zum akademischen Weg. Bei der Bearbeitung seiner Steine denkt Karl Prantl vom Material her. Er folgt ihren Adern und Färbungen, läßt bearbeitete und unbearbeitete Oberflächen miteinander kommunizieren. Seine Steine sind in die Landschaft ausstrahlende Zeichen. Sie erlauben sie uns über die Dimension des Zeitlichen zu reflektieren, die weit über uns hinaus und in die Vergangenheit zurückreicht.

Tobias Putrih
*1972 in Slovenien. Sein Interesse gilt den Beziehungen zwischen Innen- und Außenraum im gesellschaftlichen oder kulturellen Kontext. Ausstellungen (Auswahl): 2005, CCA Wattis Institute for Contemporary Arts, San Francisco; 2005, P.S.1, Long Island City; 2006, Kunsthaus Graz

Nika Radic
*1968 in Zagreb. Studium der Bildhauerei, Kunstakademie Zagreb. Lebt und arbeitet in Wien und Zagreb. Ihre Rauminstallationen beengen die Bewegungen des Betrachters. Ausstellungen (Auswahl): 2000, Galerie Grita Insam, Wien; 2000, Kunsthaus Essen

Andrea Sailer
*1972 in Weiz, Studium der Philosophie und Anglistik/Amerikanistik in Graz. Veröffentlichungen in Büchern, Zeitschriften und Anthologien, zahlreiche Beiträge im Rundfunk. Literaturförderungspreis der Stadt Graz, Bertelsmann- Literaturkursstipendium, 3. Preis der Akademie Graz im Essaywettbewerb, Österreichischer Frauenkunstpreis, März 2002.

Hubert Schmalix
*1952 in Graz. Mit seiner expressiven Malweise galt er bereits Ende der Siebziger Jahre als Erneuerer in der österreichischen Kunstszene und fand sofort internationale Anerkennung. 1987 erfolgte die Übersiedelung in die USA, 1998 erhielt er den Preis der Stadt Wien für bildende Kunst. Er lebt, arbeitet und lehrt in Los Angeles und Wien, wo er seit 1997 eine Professur an der Universität der Bildenden Künste innehat. Ausstellungen (Auswahl): 1979 Teilnahme an der programmatischen Ausstellung "Europa 79` - Kunst der 80er Jahre"; 1983, Teilnahme an der Gesamtschau aktueller Kunst "New Art" der Tate Gallery London; 1984, Biennale Sydney; 1993, Biennale in Venedig; 1994/95, "Austrian Vision" in La Fundacion La Caixa in Barcelona und Madrid.

Hannes Schwarz
*1926 in Anger bei Weiz (Steiermark) geboren. Von der Schulbank weg, von hohlem Pathos und ideologischer Verbrämung des NS-Regimes geblendet, wurde der junge Hannes Schwarz in den Malstrom der letzten Kriegsmonate gestürzt. Er hat als Gezeichneter überlebt. Der Weg nach innen, der in der Mystik und Kontemplation seit jeher das Menschsein begleitet, weiß mit der Malerei von Hannes Schwarz seinen Platz in der Moderne zu behaupten. 1998, Künstlerische Ausgestaltung der Emanuelkapelle am Weizberg. 2001, Verleihung des "Grossen Ehrenzeichens des Landes Steiermark". 2002, Dauerpräsentation des Werkes von Hannes Schwarz im Benediktinerstift Admont. 2003, Retrospektive des Werkes im Palais Harach (Kunsthistorisches Museum Wien).

Hannes Schwarz

Hannes Schwarz, vor mehr als fünfundsiebzig Jahren in der Steiermark geboren, Gründungsmitglied des Forum Stadtpark (1959/60), ausgezeichnet mit dem Würdigungspreis (1982) und des Großen Ehrenzeichens des Landes Steiermark (2001), "musealisiert" und damit auf Dauer präsent im Benediktinerstift Admont (seit 2002).

„… Als man an mich herantrat, die künstlerische Ausgestaltung der Emanuelkapelle zu übernehmen, habe ich zuerst abgelehnt. Kirchen zu bauen erschien mir nicht zeitgemäß, denn die heutigen Kathedralen sind Banken und Sportstadien! Dann begriff ich die Emanuelkapelle als eine Gedenkkapelle, in der auch an die Greul in der Kirchengeschichte gedacht wird. Vielleicht erscheint sie auch deshalb manchem Besucher „düster“, aber die Geschichte der Institution „Kirche“ besteht nicht nur aus mit Gold verzierten Hochaltären. Jetzt betrete ich die Kapelle und bin glücklich diesen Auftrag übernommen zu haben. Ich sehe die Bilder haben Bestand, obwohl sie nicht im heutigen Trend liegen. Ansonsten bin ich bei Ausstellungen immer sehr unsicher, aber hier fühle ich, dass sie über den Tag hinaus „schön“ sind.“

„… Über das Alter des Zornes bin ich hinaus. Doch erinnere ich mich an das Jahr 1953. Es war die erste Ausstellung moderner Kunst in Weiz nach dem Krieg. Sie fand im „Werksheim 3“ statt und versammelte junge Künstler vorwiegend aus Graz. Wir hatten uns in der „Jungen Gruppe“ organisiert und wollten endgültig mit dem latent weiter bestehenden Kunstdiktat des Faschismus und mit der unerträglichen „Schönfärberei“ des Lebens durch die meisten Politiker brechen. Kommentar eines Weizer Besuchers vor einem meiner Bilder war: „Zu diesem Idioten schicke ich mein Kind nicht in die Schule!“ Hinter gespielter Höflichkeit gibt es dieses Unverständnis immer noch, aber ich glaube, ich hatte ein ausgefülltes Leben.“

 

Aus einem Gespräch mit Walter Kratner, Weiz, März 2006

>Der handsignierte Kunstdruck (ca. 50x70cm) des letzten Ölbildes von Hannes Schwarz ("... wenn Haus und Bäume in das Weite schweben...", 2002) ist erwerbbar zum Preis von € 100.--

 
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