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1989: Wir haben einen Traum

 

Steirisches Jugendtreffen mit 2000 TeilnehmerInnen; Meditationsspiel über Martin Luther King; zum ersten Mal wird Vision von einem neuen Aufbruch formuliert:

"Wir haben einen Traum von einem neuen Aufbruch in unserer Kirche."

Wir haben einen Traum von Menschen, die Gott erfahren und Gemeinschaften bilden.

Wir haben einen Traum von Christen, die das Dunkel in der Welt Licht machen und die Botschaft von der Befreiung verwirklichen."

1990: Brücken bauen

Thema: Friede. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus treffen sich Jugendliche aus Ungarn, Slowenien und der Steiermark; die Inhalte des Konziliaren Prozesses von Basel werden zu Themen der Jugendtreffen: Friede, soziale Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung

 

 

1991: Hand in Hand

Thema: Soziale Gerechtigkeit. 700 Jugendliche treffen sich mit dem ehemaligen Kaplan von Weiz, Günther Zgubic aus Sao Paulo; Mit diesem Treffen und anderen Aktionen kann über 1 Million Schilling für Projekte in Brasilien aufgebracht werden, der Kontakt zu Brasilien in Form einer engen Beziehung mit Günther Zgubic und seiner Arbeit wird zu einem wesentlichen Element des Aufbruchs

 

 

 

1992: Mit unserer Welt

Thema: Bewahrung der Schöpfung. Aus diesem Treffen, das von 6 Jugendorganisationen gemeinsam gestaltet wird, entsteht ein Ökomarsch durch Weiz mit 400 Jugendlichen. Dabei werden in einem großen Lebensmittelkonzern mehrere 100 Glasflaschen zurückgegeben aus Protest, weil dieser Konzern kein Pfandsystem führt; Gemeinsam mit Gemeinde und Wirtschaft wird das Weizer Umweltsiegel entworfen. Für diese und für andere Aktionen bekommen die Weizer Jugendorganisationen den Umweltschutzpreis des Landes Steiermark 

 

 

1993: Bau meine Kirche wieder auf!

Steirisches Jugendtreffen mit 1000 Jugendlichen. Zum ersten Mal stoßt der bekannte Wiener Pastoraltheologe Paul M. Zulehner zu den Treffen hinzu. Er wird zu einem sehr wichtigen Begleiter des Weizer Weges; Uraufführung des Meditationsspieles "Bau Gottes" mit 70 Schauspielern und 30 Musikern. Rundfunkübertragung einer Diskussion mit Bischof Johann Weber. Die Vision des Franz von Assisi bekommt in unserer Zeit eine eigene Gestalt 

 

 

 

 

1994: Je mystischer, desto politischer

Aus dem Jugendtreffen wird ein "Kirchentreffen", Erwachsene und Kinder kommen hinzu. Paul M. Zulehner, P. Iswar Prasad und Sr. Ishpriya aus Indien sowie Günther Zgubic aus Sao Paulo begleiten den Tag; Beitrag für die Sendung "Orientierung" (ORF). Die Vision einer spirituellen-solidarischen Kirche wird in den nächsten 3 Jahren inhaltlich entfaltet.




1995: Je mystischer, desto geschwisterlicher

 

Im Vorfeld des Pfingsttreffens wird von den Verantwortlichen die Weizer Pfingstvision formuliert: Wir brechen auf! 27000 ChristInnen verpflichten sich per Unterschrift diese Vision in ihr Leben umzusetzen. Unten den Unterzeichnern befinden sich Kardinal Dr. Franz König, Bischof Dr. Paul Iby, Bischof Erwin Kräutler oder Theologen wie Heinrich Speemann, Paul M. Zulehner, etc. Kardinal König, der wegen Krankheit nicht zum Treffen kommen konnte, telefonierte live mit dennTeilnehmerInnen im Steinbruch; Dieses Pfingsttreffen fällt genau in die kirchlich turbulenten Zeiten der aufbrechenden Krise "Groer"; Zeitgleich zur Pfingstvision wird das Kirchenvolksbegehren in Österreich durchgeführt; in dieser Dynamik wird Weiz auch über Österreichs Grenzen hinaus bekannt.

 

1996: Aus lebendiger Beziehung mit Gott leben

 

Wegen des schlechten Wetters ist es nicht möglich, das Pfingsttreffen im Franziskussteinbruch abzuschließen; vielen wird da bewußt, wie wichtig dieser "mystische Ort" für das Treffen ist; Die Form des Treffens verändert sich, etwas Neues soll sich entwickeln.
Zum ersten Mal findet, vor allem für Jugendliche, am Pfingstsamstag das Pfinxtrocktakel statt; mehrere Bands treffen sich in Weiz zu einem Festival für Jugendliche; zum ersten Mal wird das Treffen auf 3 Tage ausgedehnt; in der Weizbergkirche findet die Aufführung von Anton Bruckners 7.Symphonie statt; Anton Bruckners Geistigkeit begleitet den Weizer Weg seit 1989; die ursprüngliche Vision wurde mit der Musik Bruckners vorgetragen.


1997: Aufbrüchige Wege

 


Das Pfingsttreffen hat sich zu einem 4-tägigen Weizer Pfingstereignis weiterentwickelt. Neben Pfingsttreffen und PfinXtrocktakel kommen noch 2 weitere Schwerpunkte hinzu: Anton Bruckner am Weizberg und eine Ausstellung mit Bildern von Siegfried Anzinger (Teil der Ausstellung ENTGEGEN. Religion GedächtnisKörper in Gegenwartskunst anläßlich der II. Europäischen Ökumenischen Versammlung in Graz im Juni 1997)

Aufbrüchige Wege" ist der Titel eines Musicals, das für dieses Treffen geschrieben wurde; mit diesem Stück gibt es inzwischen drei in Weiz selbst verfaßte Musicals; Ein eigenes Liedgut ist für Weiz ein Markenzeichen geworden. Im Vorfeld der II. Ökumenischen Versammlung in Graz wird folgender Aufruf verfaßt, der beim Treffen von Bischof Dr. Paul Iby und Bischof Mag. Herwig Sturm diskutiert wird:



1998: Netzwerk Solidarität

Mit dem Pfingstereignis 98 verstärkt sich in Weiz ein Prozeß der Solidarität. 20 Solidaritätsinitiativen der Region Weiz-Gleisdorf gründen beim Treffen das Netzwerk Solidarität. Ziel ist es verstärkt eine Stimme der Schwachen zu sein.

In Verbindung mit dem austrobrasilianischen Gefängnisseelsorger Günther Zgubic in Sao Paolo wird beim Pfingsttreffen eine weltweite Unterschriftenaktion an die UNO gegen die menschenverachtenden Zustände in den brasilianischen Gefängnissen gestartet.

Als Idee für den Delegiertentag in Salzburg wird ein Konzil der Jugend angeregt.
Wichtig ist auch die Vernetzung mit anderen Aufbruchsbewegungen. So entstand 1998 durch die Teilnahme von Cesare Zucconi eine Freundschaft mit San Egidio in Rom.

 

Kardinal Koenig

1999:
Originalton der Pfingstpredigt von Kardinal Dr. Franz König im Franziskussteinbruch am 23. Mai 1999:

Heute, am Pfingstfest, erinnere ich euch an das Wort der Schrift: ,,Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen." Mitten unter uns, wenn wir ehrlich suchen und ehrlich fragen und auf die Kraft von oben vertrauen. Habt keine Angst! Ich traue euch sehr viel zu, den jüngeren wie den älteren unter euch, die durch Weiz bereits miteinander verbunden sind. Ich traue den jungen Menschen von heute zu, einen "Konziliaren Weg der Jugend" zu überlegen und auch zu gehen, wie es in diesen Tagen hier von euch überlegt wird.
Einige Zeit vor dem letzten Konzil wurde Papst Johannes XXIII. gefragt, was er sich denn eigentlich vom Konzil erwarte. Seine Antwort war: ,,Ich erwarte mir ein neues Pfingsten!' - und so ähnlich antworte auch ich, wenn ihr mich fragt, warum ich heute nach Weiz gekommen bin: ,,Ich erwarte mir von eurem Weizer Treffen ein neues Pfingsten!"



2000: 12. Weizer Pfingsttreffen

Herrlichstes Wetter begleitete das ganze 12. Pfingstereignis. Es war Symbol für die Stimmung, die sich in der Pfingstwoche zeigte.

Der Auftakt mit Anton Bruckner`s Te Deum und I. Symphonie gab die Richtung an. Am Beginn stand ein erhebender Lobpreis Gottes, der viele Menschen im Innersten berührte. So auch Robert Schneider. Der bekannte Autor aus Vorarlberg eröffnete das Pfingstereignis mit einem programmatischen Text, den er im Februar dieses Jahres für Weiz schrieb. "Das gefühlte Denken" ist ein persönlich-zeitkritisch-programmatischer Text, der seitdem schon von sehr vielen Menschen angefordert wurde. Robert Schneider kam mit Paul Zulehner nach Weiz. Es entwickelte sich mit ihm eine spontane Freundschaft. Schneider zeigte sich auch sofort bereit nächstes Jahr wieder nach Weiz zu kommen und bei der Eröffnung des Pfingstereignisses 2001 als erster die neue Orgel zu bespielen.

Bei der Meditation mit Pater Iswar Prasad stimmten sich 50 Menschen täglich intensiv auf Pfingsten ein. Dabei wurden zwei Trends wieder deutlich. Alles, was sich in Weiz in Richtung Aufbruch bewegt, erlebt eine starke spirituelle Vertiefung. Zugleich zieht diese Bewegung zunehmend Menschen an, die bis jetzt wenig Beziehung zur Kirche hatten.

In der "Weizer Bewegung" zeigt sich langsam so etwas wie eine eigene Form von Spiritualität. Es war Kardinal Dr. Franz König, der vor einigen Jahren schon sagte: "Das könnte so ein kleines Taizé werden." Auch Robert Schneider äußerte heuer diesen Vergleich. So richtig er ist, so falsch ist er auch wieder. In Taizé besteht der Kern der Bewegung aus ungefähr 70 zölibatär lebenden Mönchen. Weiz lebt von Laien, die voll in ihrem Beruf stehen, sich aberalle aus innerer Überzeugung für die "Sache Jesu" engagieren.

Vor allem in der Spirituellen Nacht zeigte sich diese eigene spirituelle Form. Weiz hat inzwischen ein eigenes Liedgut. Einige sehr begnadete junge Musiker komponieren seit 1989 jährlich neue Lieder und Musicals. Die Spiritualität ist franziskanisch geprägt und lebt stark von der Meditation. Wie in Taizé sitzen viele am Boden in Richtung zu dem originalen Wurzeltau-Bild, das im Querschiff der Kirche angebracht ist. Das Symbol des Weges zieht sich durch die ganze Liturgie. Das persönliche Gespräch über das Evangelium nimmt einen großen Raum ein. Das Herz ist der sogenannte "Weg der Verwandlung". Es geht darum die eigene Trauer in einem langen Ritus in Trost verwandeln zu lassen. Wobei mit der eigenen Trauer immer auch das Leid der Welt thematisiert wird. Auch im Kern dieser Spiritualität steht die Einheit und Spannung von Spiritualität und Solidarität.

So waren auch heuer wieder die Solidargespräche ein wichtiger Bestandteil es Ereignisses. Sehr konkret und realistisch war das Ergebnis dieses im Open-space von Weizern selbst moderierten Tages. Eine überparteiliche Initiative wurde gestartet gegen die Schließung eines Parks für Jugendliche in der Stadt Weiz. Gemeinsam mit Jugendlichen sollen andere Wege gegen den Vandalismus gefunden werden. Zweitens soll die Entstehung einer Koordinierungsstelle aller sozialen Dienste in Weiz unterstützt werden. Dann gibt es die Idee so etwas wie eine "Beziehungsbörse" für vor allem einsame Menschen zu schaffen. Viertens wurde ein Gespräch vereinbart mit ChristInnen einer Freikirche in Weiz, mit denen es in letzter Zeit durch eine "Heilungsveranstaltung" zu großen Irritationen gekommen ist.

Inhaltlich könnte man die intensiven Gespräche in den Kleingruppen über Psychische Obdachlosigkeit so zusammenfassen: "Es geht heute vielen Menschen äußerlich gut. Sehr vielen geht es aber innerlich sehr schlecht. Es gilt Wege der Verinnerlichung zu stärken."

Aber schließend könnte man die heurige Entwicklung zusammenfassen mit dem Bild des Salzes. Es geht darum, daß das wenige Salz wirklich salzig ist. Die 10 Pastoralseminare in Weiz, die Spirituellen Seminare, das spirituelle Auftanken vieler MitarbeiterInnen in der Quelle vonSr. Ishpriya, das Engagement vieler in Solidargruppen und auch das Entstehen von ersten kleinen christlichen Zellen tragen Früchte. Die Kraft des Geistes zeigt sich nicht zuerst in Zahlen, sondern in der geistigen Schwingung, die entsteht, wenn Gleichgesinnte sich für eine gemeinsame Vision engagieren. Meist sind es sehr persönliche Früchte, die der Geist wirkt.

2001: 13. Weizer Pfingsttreffen

Weiz, 3. Juni 2001 - Die 13. Weizer Pfingstvision wurde heuer erneut eingeleitet von Kardinal Dr. Franz König, der in seiner Eröffnungsrede aufforderte: "Lasst aus dem Weizer Treffen ein neues Pfingsten entstehen". Mit Freude vernehme der Kardinal, dass immer mehr junge Menschen bereit sind, auf dem Wege der Erneuerung der Kirche und der Heimat mitzutun. Die digital eingespielte Rede wurde aus der Wallfahrtskirche hinaus auf das Gelände des Spirituellen Weges übertragen.

Ein reichhaltige Einstimmung auf das Pfingstfest war durch Meditationen mit dem indischen Priester Pater I. Prasad, den Weizer Solidargesprächen sowie der Spirituellen Nacht gegeben. Am Pfingstsonntag feierte in der übervollen Weizbergkirche Günther Zgubic, ehemaliger Kaplan von Weiz und seit 1988 in Sao Paolo, Brasilien, als Koordinator für Gefängnisseelsorge tätig, den Gottesdienst. In seiner Predigt appellierte er: "Bleibt nicht mit verschlossenen Türen und Toren! Christus ist auferstanden, um uns füreinander zu öffnen, und uns in diesem pfingstlichen Geiste auf den Weg der Solidarität zu senden!"

Bewegend berichtete er in seiner Predigt über seine Arbeit in Brasilien sowie über Österreichs kompetente Mitarbeit. Zgubic dankte den Weizern und allen Österreichern, die in den vergangenen Jahren mitgeholfen haben, dass von internationaler Seite her Schritte für einen inneren Friedensprozeß im sozial zerklüfteten Brasilien gelungen sind. Die brasilianische Regierung habe sich nun in Genf verpflichtet - ausgehend von Mithilfe der Österreichischen Bundesregierung im Rahmen der EU, gemeinsam mit Amnesty International, Human Right Watch und der UNO - die grausamen Missstände im Polizei- und Gefängniswesen über einen konkreten Maßnahmenkatalog aufzuarbeiten.

Ein Pressegespräch mit Günther Zgubic in Österreich wird noch im Juni 2001 stattfinden.

Die Verbindung von Spiritualität und Solidarität wurde in der heurigen Weizer Pfingstvision spürbar vertieft.


2002: 14.Weizer Pfingsttreffen

Wenn der Mutbringer kommt...

...dann treffen sich bellende Hunde mit schweren Fällen. So geschehen beim diesjährigen Weizer Pfingsttreffen.

Einen Mutbringer nennt die Übersetzung des Evangeliums nach Friedolin Stier den Heiligen Geist. Beim 14. Weizer Pfingsttreffen waren gleich mehrere Mutbringer anwesend. Der Wiener Pastoraltheologe Paul Zulehner, ein langjähriger Begleiter der Pfingstvision, konnte von Pfarrer Franz Lebenbauer als Festprediger begrüßt werden.

Zulehner nahm auf die Eskalation von Gewalt und Leid Bezug, die in den Terroranschlägen des 11. Septembers, den Selbstmordattentaten in Israel und dem Amokläufer in Erfurt erkennbar ist. "Der Spaßgesellschaft kommt zunehmend der Spaß abhanden." An die Stelle des Spaßes sei das unermessliche Leid getreten, das Menschen sich und anderen zufügen. Die Ursache für die Verführbarkeit zur Gewalt sieht Zulehner in der Armut. "Wer Arbeit und Liebe erlebt, der neigt nicht zu Terror und Zerstörung. Verführbar sind die Armgemachten der Welt und deren Innerstes ist Hoffnungslosigkeit." Gegenstrategien zeigte er im Einsatz für weltweite Gerechtigkeit auf und mit Blick auf die Schule in Erfurt in der spirituellen Frage, was die innere Sinnleere auffüllen könne: "Was gibt einem jungen Menschen, alleingelassen, soviel Wertgefühl, soviel Würde, dass er es nicht nötig hat, gewalttätig zu werden gegen sich und andere?"

Einen Mutbringer nach dieser tristen Analyse bietet das Bildwort Jesu vom Weinstock und den Reben an. Das Gleichnis durchwob als Motto das Pfingsttreffen, angeregt vom neugestalteten Altar der Weizbergkirche, den ein mit dem Motiv von Weintrauben geschmückter Teppich hervorhebt. Walter Kratner, Künstler aus Weiz, führte am Beginn des Gottesdienstes in das Thema ein. Er sieht in der kalifornischen Heiterkeit des Werkes von Hubert Schmalix, des in Los Angeles lebenden österreichischen Malers, eine kongeniale Verbindung der Farbpalette des Südens mit Historischem aus der europäischen Kulturgeschichte, das mit zeitgenössischer Religiosität die barocke Auffassung von Prächtigkeit reflektiere. "Die radikale Visualisierung der Trauben als Farbenflut erlaubt dem Altar mit klaren Strukturen förmlich zu schweben, trotz Schwerkraft, trotz seiner ganzen Materialität aus Beton."

Der fulminante Kanon zum Gloria, in dem es heißt: "Atem Gottes, komm, heil' ger Geist, erweck das Morgenrot der Kirche!", ließ die vielen Stimmen sich zur größeren Ehre Gottes vereinen, wie auch viele Trauben verbunden sind mit dem einen Weinstock Christus. Darin findet Zulehner einen Ausweg aus der Verführung zur Gewalt: "Dass jemand sich so tief in das Geheimnis Gottes einwurzelt, dass er am Weinstock Christi hängt und eine Rebe an ihm ist. Dann ist er nicht mehr voll von Gewalt, dann ist er durchdrungen von Christi Gewaltlosigkeit." Den heiligen Franziskus, mit dem die Weizer Pfingsttreffen seit jeher in enger Verbindung stehen, nennt Zulehner als einen Mutbringer, um im Geist, in der Art Jesu handeln zu können. Die Neugestaltung des Altarraumes sieht er "wie ein Versprechen, sich von innen her zu neuer Kraft wandeln zu lassen, ein Weg, den - geleitet durch die Weizer Pfingstvision - nicht wenige in diesem Raum schon unaufhaltsam gehen."

Um der Gewalt konkrete Zeichen der Solidarität entgegenzusetzen, banden die Kinder während der Predigt die Flaggen aller kriegführenden Länder der Erde an Rebzweige eines Weinstocks und brachten diese an den Altar. Bei der Kollekte wurde für eine Aktion von "Frauen ohne Grenzen" gesammelt, die sich für die Zivilbevölkerung in den besetzten Palästinensischen Gebieten einsetzt. Konkret sollen mobile Entbindungs- und Notfallstationen angeschafft werden.

Die Teilnehmer an der Spirituellen Nacht wurden am Vorabend zum Pfingstsonntag entlang des Spirituellen Weges durch Weiz dazu ermutigt, auf die "bellenden Hunde" in sich selbst zu hören, die einen kostbaren Schatz hüten. Angeleitet wurden sie durch das Märchen der Brüder Grimm von den "Drei Sprachen" und durch die Meditation des indischen Priesters P. Iswar Prasad.

Als Mutbringer besonderer Art begrüßte Fery Berger, der Organisator der Pfingsttreffen, den Autor Franz-Josef Huainigg, mit dessen Lesung das Programm am Sonntag Nachmittag ausklang. Huainigg ist nach einer Impfung im Babyalter an beiden Beinen gelähmt und bewegt sich im Rollstuhl fort. Die Weizerin Rosina Schneeberger, die an einer ähnlichen Krankheit leidet, lernte ihn im Rehabilitationszentrum kennen, wo er ihr als "noch so ein schwerer Fall" vorgestellt wurde. Mit tief berührenden und zugleich heiteren Texten zog der "schwere Fall" die Zuhörer in seinen Bann und sensibilisierte sie für die Lebenswelt behinderter Menschen.

 

 

3000 bei KIRCHE STEH AUF!


Weizer Bewegung erlebt Durchbruch


Weiz, 10.06.03.Vielversprechend war der Auftakt des heurigen Pfingstereignisses. Schon in den ersten Veranstaltungen wurde es seinem Anspruch als transformierende, erneuernde Kraft in der Kirche gerecht. „Wenn die Kirche so weiter macht wie bis jetzt, wird sie sterben“, warnte der bekannte ägyptische Theologe Henri Boulad bei seinem zweitägigen Seminar in Weiz. Für ihn geht es darum, „das Christentum heute neu zu denken“. Dass Aufbruch in der Kirche meistens von der Basis ausgehe, würden wir auch jetzt erleben.
Ein Beispiel dafür – nicht aus der Kirche sondern aus dem Bereich der Kunst – gab die „Junge Gruppe“, die sich vor 50 Jahren in Weiz fand und den Anstoß zur Gründung des Grazer „Forum Stadtpark“ gab. Bei der „PfingstArt“ am Christi-Himmelfahrtstag kamen Vertreter der „Jungen Gruppe“ mit jungen KünstlerInnen von heute ins Gespräch. Dabei erinnerte sich Gustav Zankl: „Aus dem Forum Stadtpark sind Leute hinausgegangen und haben zellenartig in ganz Österreich Neues gebildet.“ Für Emil Breisach, damals Leiter des Forums, war die Hoffnung wichtig, „dass ein von KünstlerInnen verwaltetes Haus etwas entwickeln kann entgegen den gesellschaftlichen Trends.“ Altlandeshauptmann Josef Krainer betonte: „Man kann die Gründung der Jungen Gruppe vor 50 Jahren in Weiz gar nicht hoch genug bewerten. Sie gab den Anstoß für das Forum Stadtpark, den Steirischen Herbst, die erste Jazzhochschule Österreichs, Graz als Literaturhauptstadt, etc.“ Die Erfahrungen der Künstler lassen sich auch auf die Situation der Kirche übertragen.
Dass eine erneuerte und kraftvolle Kirche gebraucht wird, wurde beim Solidargespräch deutlich. In Kleingruppen kamen Jung und Alt miteinander ins Gespräch. Dabei wurde deutlich, dass in unserer Zeit, in der so viele Traditionen und Beziehungsebenen zerbröckeln neue Gemeinschaftsformen nötig sind.
Am Sonntag, dem 1. Juni, bot die „Klangvision“ feinsten Kunstgenuss in der Weizbergkirche. Die „Sinfonie in H-Moll“ von Franz Schubert, sowie Anton Bruckners Messe in F-Moll, die unter Alois Hochstrasser zur Aufführung kamen, vermittelten im barocken Kirchenraum ein tiefes Erlebnis von Spiritualität. Bischof Dr. Egon Kapellari, der bereits zum vierten Mal in zwei Jahren nach Weiz kam, las pfingstliche Texte. Darin sprach er sich gegen die Geistlosigkeit aus. „Mit Geistlosigkeit ist hier nicht ein Mangel an Intelligenz gemeint, sondern ein Mangel an Spiritualität.“ – so Kapellari. Er stärkte im Anschluss an das Konzert den Trägern der Weizer Pfingstvision den Rücken und ermutigte sie, ihren Weg zur Erneuerung und spirituellen Vertiefung weiter zu gehen.
Zu einer Ideenwerkstatt für Chancen einer Kirche von morgen waren prominente GesprächspartnerInnen beim „Pfingstgespräch“ am Samstag zusammengekommen. „Eine Offensive des Evangeliums ist angesagt.“ Fery Berger, Initiator des „Weizer Pfingstereignisses“ bilanzierte mit hoffnungsvollem Blick in die Zukunft. Berger entnahm den Gesprächen die „Grundstimmung eines neuen Pfingsten“ und erinnerte genau vierzig Jahre nach dessen Tod an Papst Johannes XXIII.
Der Wiener Theologe Paul M. Zulehner, einer der Teilnehmer am Pfingstgespräch, ermutigte dazu, „dass wir unsere Minderwertigkeitskomplexe über Bord werfen.“ Die Kirche habe selbst das Reden von Gott verlernt. Den Megatrend der Respiritualisierung bezeichnete er als gottgefügte Provokation: „Sehnsucht boomt und Kirche schrumpft. Trotz wachsendem Markt schreiben wir rote Zahlen. Wir müssen die erste Adresse für spirituell Suchende sein.“ Dazu brauche die Kirche selbst eine spirituelle Vertiefung.
„Es ist wichtig, dass wir bei dem In-Gott-Eintauchen innehalten“, ergänzte der steirische Weihbischof Franz Lackner. Kirche solle keine Billiglösungen anbieten, sondern „die Herausforderung annehmen und es wagen, mehr von einem menschenfreundlichen Gott zu sprechen.“ Das sei besonders im Hinblick auf Menschen, die mit Gott hadern, wichtig.
Auch der international gefragte indische Priester Iswar Prasad, der während der Woche vor Pfingsten in Weiz eine tägliche Meditation anleitete, ermutigte zur vertieften Spiritualität: „Wenn wir mit Gottes Geist erfüllt sind, dann können wir eine andere Kirche sein.“ Verwundert zeigte er sich darüber, wie hier die politischen Prioritäten gesetzt werden: „Die Tageszeitungen sind voll von der Pensionsreform. Was heißt das? Ich kann es nicht verstehen. Wir in Indien haben so viele Kinder, die nichts zu Essen haben, Hungersnot, Probleme zwischen den Religionen. Es ist ein bisschen lächerlich für mich, dass diesen sekundären Problemen so viel Zeit gewidmet wird und dabei die eigentlichen Probleme der Welt vergessen werden.“
Zulehner teilte dessen Unbehagen und relativierte: „Die Kernfrage der Pensionsreform ist die Neujustierung des Reichtums. Nebenan gibt es Länder, die das Überleben unter den Bedingungen der Armut in der nachkommunistischen Zeit organisieren müssen.“
Mit Blick auf kirchliche Themen wie etwa der Zulassung von Frauen zum Weiheamt erinnerte Zulehner an die Vision des Petrus in Joppe, von der die Apostelgeschichte erzählt, die diesen veranlasste, seine Position gegenüber den jüdischen Reinheitsvorschriften zu ändern. „Vielleicht lehrt Gott uns in einem neuen Joppe, es doch zu tun, obwohl wir die längste Zeit geglaubt haben, Gott will, dass wir es nicht tun sollen.“
Abt Gregor Henckel Donnersmarck sprach sich dafür aus, in Gelassenheit voranzugehen: „Wir müssen nicht die nächste Wahl gewinnen und wir müssen nicht ein Produkt verkaufen. Ich muss aus eigener Liebe sprechen, egal, was dann passiert.“ Der in der Orthodoxie beheimatete Radiomoderator Dieter Dorner mahnte ein: „Kirche soll menschliche Heimat für die Seele sein.“ Als Beispiel führte er das in der Ostkirche gebräuchliche Gleichgewicht von Akribie und Ökonomie an, also zwischen der Strenge des Gesetzes und der Menschlichkeit in dessen Anwendung.
Zum ersten Mal wurde heuer ein Pfingstsymposion für Führungskräfte veranstaltet. Thema war: „Leadership und Spiritualität“. Das auf 40 Plätze limitierte Seminar wurde von Führungskräften aus Politik, Wirtschaft und Kirche aus ganz Österreich besucht, darunter die Chefin der Grünen in der Steiermark, Ingrid Lechner Sonnek, der Geschäftsführer der steirischen ÖVP, Dr. Andreas Schnider und der Eisenstädter Bischof Dr. Paul Iby.
Dr. Angela Ringel, Witwe von Erwin Ringel, selbst Psychotherapeutin und Referentin bei dem Symposion, sieht das Leben als Entwicklung. Die größte Sünde der Kirche ist für sie, dass sie der Entwicklung und Veränderung der Menschen nicht gerecht werde. Leadership verbindet sie mit Ausstrahlung, Charisma, Kollegialität.
Dr. Erhard Busek gab in feuriger Rhetorik ein persönliches Zeugnis seiner Erfahrungen als Politiker, vom Geist Otto Mauers und Ferdinand Klostermeiers geprägt. „In der Liebe zu Österreich soll uns niemand übertreffen. Löscht den Geist nicht aus“, erinnerte sich Busek an Leitsätze seiner Jugend. In der heutigen Politik sieht Busek fünf Götzen: Öffentlichkeit, Kurzzeitigkeit, Schnelligkeit, Eitelkeit und Diesseitigkeit. In unserer Gesellschaft seien Wochenende, Klatschspalten und Banken heilig. Er bemängelte die Scheinmoral großer „Blätter“, die ihn als Politiker etwa immer fragten, was er gegen Haider unternehme, im gleichen Atemzug aber mit einer Titelseite von Haider aufmachten. Im Blick auf die Kirche sah Busek die Chance, nicht nur auf Quoten, Zahlen, Events und Vordergründiges schauen zu müssen. „Kirche ist ein Ort, wo wir uns Inhalt leisten können.“ Busek besichtigte die Ausstellungsorte der „pfingstArt“, die am Christi-Himmelfahrtstag eröffnet wurde und zeigte sich sehr beeindruckt vom Weizberg als Schmelztiegel von Kirche und moderner Kunst.
Mit einem kunstvollen Ereignis fand das diesjährige Weizer Pfingsttreffen auch seinen Abschluss, mit der Aufführung des Musicals „Talita kum – Steh auf und geh!“ im Franziskus-Steinbruch nahe Weiz.
3000 Menschen aus ganz Österreich kamen heuer zum Weizer Pfingstereignis.
Für viele war es eine kräftige Ermutigung. Die Weizer Bewegung erlebte damit ihren Durchbruch. Nach 15 Jahren ist hiermit in Österreich etwas gewachsen, was spirituell am ehesten mit Taizé in Frankreich, oder Sant`Egidio in Rom vergleichbar ist.

 

2004: "Neue Qualität des Aufbruchs" in der Kirche


Auch viele Kirchendistanzierte vom 16-tägigen Programm angezogen - Kardinal Schönborn bei Begegnung im Franziskus-Steinbruch: "Neues Pfingsten" ist in der Kirche spürbar.

Graz, 2.6.04 (KAP) Von einer "neuen Qualität des Aufbruchs" in der Kirche sprechen die Veranstalter im Rückblick auf das insgesamt 16 Tage dauernde Weizer Pfingsttreffen und seinen Höhepunkt am vergangenen Wochenende. Das Motto "Salz der Erde, Licht der Welt" habe sich in der oststeirischen Bezirksstadt u.a. darin konkretisiert, dass auch viele Kirchendistanzierte von dem vielfältigen Programm mit spirituellen, sozialpolitischen und kulturellen Akzenten angezogen wurden, so Fery Berger von der "Weizer Pfingstvision" am Mittwoch gegenüber "Kathpress". An Weiz werde auch deutlich, dass der allmähliche Übergang von einer Volkskirche zu einer sich frei und bewusst für den Glauben
entscheidenden Gemeinschaft viele Chancen berge und neue Kreativität freisetze.
Kardinal Christoph Schönborn - am Pfingstsonntag Ehrengast bei einer Feier im Franziskus-Steinbruch bei Weiz - würdigte die "Pfingstvision" für ihre Verbindung von Mystik und Politik: Die Weizer Vision lebe sehr stark in der Dimension der Solidarität, aber aus einer spirituellen Wurzel heraus. Ein "wahrhaft christlicher Weg" sei ohne gelebte und gestaltete Solidarität undenkbar und sei "kein spiritueller Weg". Schönborn äußerte sich noch tief beeindruckt von der "Wallfahrt der Völker" nach Mariazell. Initiativen wie jene in Weiz sehe er als notwendige Ergänzungen zu diesem Großereignis, die ihm Nachhaltigkeit verleihen
würden.
Der Kardinal sprach bei der Begegnung mit Teilnehmern des Weizer Pfingsttreffens von einem "neuen Pfingsten", das in der Kirche spürbar werde: "Ich glaube, irgendetwas ist da im Umkippen, im guten Sinne, so etwas wie ein Wendepunkt der Hoffnung." Es gebe "nicht mehr dieses Resignative, dieses Trostlose, das in den letzten Jahren da war". In der Kirche gebe es oft "so etwas wie eine Problemfixierung", sagte Schönborn. Sinnvoller sei es, auf die "wunderbaren Ressourcen, die das Christentum hat", zu schauen. Diese lägen etwa in den großen Mystikern, den großen "Lebemeistern". Und es gelte auch auf die Ressourcen zu achten, "die jeder von uns hat". Jeder habe Gaben des Heiligen Geistes, so Schönborn.
Fery Berger wies gegenüber "Kathpress" auf die breit gestreuten Aktivitäten und Initiativen hin, die in den letzten Jahren rund um das Weizer Pfingsttreffen gewachsen seien.
Besonders im Mittelpunkt stand heuer der Verein "Christina lebt", der seinen zehnten Geburtstag feierte. An dessen Anfang stand die Idee einer Jugendgruppe, sich dafür einzusetzen, dass Christina - ein behindertes Mädchen aus der Gruppe - einen Arbeitsplatz bekommt. Daraus entstand eine Einrichtung zur mobilen Betreuung und Integration von Behinderten, die aus dem Bezirk Weiz nicht mehr wegzudenken ist, ein agiler Verein mit 300 Mitgliedern und 40 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitern. Dem Geburtstag war nicht nur ein buntes Straßenfest gewidmet, sondern auch der berührende Pfingstgottesdienst in der Weizbergkirche, berichtete Berger. Die Übersetzung in Gebärdensprache veranschaulichte das pfingstliche Sprachenwunder, das Salz der Erde wurde in einer Installation von Walter Kratner - verantwortlich für das Kulturprogramm des Pfingsttreffens - aufgegriffen: Der Weizer Künstler legte im Mittelgang der Kirche eine Spur aus Salz, das er auf zusammengefaltete Jutesäcke ausgoss.

 

Pfingsten 2005

Verantwortung für die Menschheitsfamilie

Auftakt zum 17. „Weizer Pfingstereignis“ mit Adolf Holl und Henri Boulad und dem Te Deum von Antonin Dvorák

Das archetypische biblische Brüderpaar Kain und Abel steht im Mittelpunkt des diesjährigen „Weizer Pfingstereignisses“. Unter diesem Leitmotiv will es einen substantiellen Beitrag zum Jahr des Gedenkens an das Kriegsende vor 60 Jahren leisten. Die 1989 als Jugendtreffen begonnene Veranstaltung in der oststeirischen Pfarre Weiz setzt nunmehr seit Jahren wichtige Impulse der Erneuerung in der Kirche. „Je spiritueller, desto solidarischer“ werde die Kirche, fasste der Initiator dieser Pfingsttreffen, der Theologe Fery Berger seine Erfahrungen mit den Aufbrüchen zusammen, die in den letzten 17 Jahren in Weiz und weit darüber hinaus geschehen seien.
Den Auftakt bildeten ein künstlerisch gestalteter Themenabend zu „Kain und Abel“ am Christi Himmelfahrtstag, sowie ein zweitägiges spirituelles Seminar mit dem ägyptischen Jesuitenpater Henri Boulad. Durch die verschiedenen Sprachen der Kunst wurde bei der „PfingstART“ das biblische Motiv in unsere Zeit übersetzt, wo es nichts an Aktualität verloren hat. Der „Kain in uns, neben uns und auf der Überholspur“ werde durch die Beiträge der Künstlerinnen und Künstler sichtbar gemacht, erklärte der Weizer Künstler Walter Kratner, der den Abend konzipierte. Expressive Bilder von Sonja Ladstätter und Tarnstoffe, die Walter Köstenbauer quer durch die Weizbergkirche spannte, zeigten das Gewaltpotential, das sich im Menschen und in der Welt steckt. Ein japanischer Butoh-Ausdruckstanz visualisierte in berührender Weise Ursachen und Folgen von Gewalt, das kommunikationslose Nebeneinander von Menschen, den Schrecken und die Schuld. Der streitbare Wiener Theologe und Publizist Adolf Holl konterkarierte das Thema mit einer Lesung aus seinem neuesten Buch „Der lachende Christus“. Wie ernst ihm sein Entwurf ist, bei dem er Jesus lachend daneben stehen und zusehen lässt, wie dessen „Ersatzmann“ die Nägel durch den Leib getrieben werden, ließ Holl nicht ganz durchblicken. Er schreibe seine Bücher, „um ein wenig gute Laune unter den religiös noch anhänglichen Menschen zu verbreiten“, erklärte der Autor jedenfalls im anschließenden Gespräch.
Sehr existentiell, konkret und in die Tiefe gehend durchpflügte Henri Boulad in drei Vorträgen den Acker des Dramas von Kain und Abel. Als „Gesetz des Dschungels“ bezeichnete der bekannte geistliche Schriftsteller die Schlussfolgerung: „Ein anderer bedroht meine Existenz. Daher muss ich ihn auslöschen.“ In seiner Entwicklung müsse ein Kind zuerst egozentrisch sein, um danach über diese Phase hinaus gelangen zu können. „Man kann nur über das Ego hinauswachsen, wenn man einmal eines aufgebaut hat.“ Kain und Abel stünden für den „Anfang der Menschheitsgeschichte“, für die Erfahrung, dass, sobald zwei das sind, diese miteinander teilen müssten. Dadurch komme es zum Konflikt. „Nicht nur Gebiete und Ressourcen führen zu Kriegen, sondern auch der Anspruch auf Gott, auf die Wahrheit“, hob Boulad hervor. Er schlug vor, den Menschenrechten eine Ergänzung anzufügen, die nicht nur die Rechte des einzelnen, sondern auch der Menschheit als Ganzes hervorhebe. Es gebe im Menschen einen Trieb dazu, den anderen umzubringen, aber genauso auch einen Antrieb dazu, den anderen mehr zu lieben als sich selbst. Der ägyptische Caritas-Direktor zeigte sich davon überzeugt, „dass die Liebe größer ist als der Egoismus“, dass das Gute tiefer liege als das Böse und der Kreislauf der Gewalt durchbrochen werden könne. Das Leiden und die Hingabe Christi sind für ihn die Antwort auf die Gewalt in der Welt. „Es ist die Passion der gesamten Menschheit.“
Menschen seien bereit, für Familienmitglieder oder das „geheiligte Vaterland“ ihr Blut zu vergießen. „Kann man dieses Gefühl auf die gesamte Menschheit erweitern?“ fragt Boulad. Es sei eine alte Idee, in jedem Menschen seinen Bruder, seine Schwester zu sehen, alle als „Söhne Adams“, als Angehörige der menschlichen Familie zu betrachten. Durch Liebe werde das Individuum zur Person, die nicht abgeschlossen, sondern offen sei. „Wir sind aufgerufen, uns als etwas Besonderes zu verwirklichen“, ermunterte Boulad dazu, „ich selbst zu sein.“ Wenn das gelinge, „dann bringe ich dem anderen etwas, was er nicht sein kann“. Als Christ habe man die Aufgabe, das eigene Selbst in den mystischen Leib Christi hineinzugeben.
Zur Zukunft der Kirche meint der Theologe: „Die Identität der katholischen Kirche ist nicht, zu sein, was sie war, sondern darauf ausgerichtet, was sie sein wird.“ Wie sie aussehen wird, müsse erst erfunden werden. Wie ein einzelnes Individuum müsse sie eine Entwicklung durchmachen „vom ausschließenden Katholizismus zur einschließenden Katholizität“. Die Frage ist für Boulad entscheidend, ob die Kirche eine Seele habe, die groß genug ist, alle menschlichen Reichtümer furchtlos aufzunehmen.
Durch die Globalisierung sei erstmals die ganze Welt in Reichweite gerückt. Wir wüssten über vieles Bescheid und könnten etwas tun. „Und wenn wir nichts tun, werden wir schuldig“, ist Boulad überzeugt. Auch in der Kirche sei der einzelne aufgerufen. In Weiz sei das erkannt worden und dann sei etwas passiert. „Warten Sie nicht darauf, dass Sie einen öffentlichen Auftrag der Kirche erhalten!“ rief der Priester den Weizern zu. Die Geschichte sei die Schöpfung von Einzelmenschen, nicht der Masse. Immer wieder hätten einzelne Großes bewegt. Er stellte sich gegen einen Fatalismus und schrieb dem einzelnen Verantwortung zu, selbst Handelnder und Geschichte Schreibender zu sein. „Jede Entscheidung verändert die Geschichte der Welt.“
Besonders mahnte Boulad die Verantwortung Europas für das Geschick der Welt ein. Die ganze Welt sei der Bruder, dessen Hüter man ist. Es sei Zeit, dass Europa sich dafür öffnet, dass das Mitgefühl mit der dritten Welt Gestalt annehme. „Das Böse ist kein theoretisches, sondern ein praktisches Problem. Wir müssen das Böse bekämpfen, uns nicht darüber unterhalten.“ Dass Europa eine christliche Seele bekommt, dass es den Mensch und nicht die Wirtschaft in den Mittelpunkt stellt, sei dafür entscheidend, damit es diese Verantwortung wahrnimmt und nicht zu einem Supermarkt wird.

 

Wer schützt den modernen Abel vor dem Brudermord?

Einen „Aufbruch von innen“ erkennt Paul M. Zulehner im Weizer Pfingstereignis

Die Geschichte des Brüderpaares Kain und Abel, das Leitmotiv des diesjährigen „Weizer Pfingstereignisses“, ist eine Menschheitsgeschichte. Paul M. Zulehner, Prediger beim Pfingstgottesdienst in der Weizbergkirche, erinnerte an Papst Johannes Paul II. Für ihn, der als „eindringliche Predigt ohne Worte“ sein Sterben vollbracht habe, „ohne es vor der Öffentlichkeit zu verbergen“, und damit vor allem so viele junge Menschen berührte, habe Kain ein konkretes politisches Gesicht gehabt, jenes des „Totalitarismus des Kommunismus“, der den restlosen Zugriff auf den Menschen anstrebte. Zu Pfingsten 1979 habe der neu gewählte polnische Papst bei der ersten Pastoralreise in seine Heimat „ohne ein einziges politisches Wort ihre totale Macht unterwandert“. Nichts – folgerte Zulehner daraus – sei so politisch wie die Anbetung, denn wer sein Knie vor Gott beuge, tue das nie mehr vor einer Partei.
Nicht gewaltsam sei der moderne Abel vor dem Brudermord zu beschützen, „sondern durch jene Gewaltlosigkeit, die der Anbetung innewohnt“. Der Wiener Pastoraltheologe wies auf aktuelle Beispiele der immer vehementer geführten Debatten um die Euthanasie hin. Der neue Papst, Benedikt XVI., beobachte mit Sorge, „dass der westlichen Demokratie jener Vorrat an christlichen Werten ausgeht, der ihr in der Gestalt der Menschenrechte bisher ihr menschliches Gesicht gesichert hat“, und verlange eine Rückbesinnung auf eine Wahrheit, „über die keine Demokratie verfügen kann“.
Zulehner erkennt in den weltkirchlichen Ereignissen der jüngsten Zeit einen globalen Aufbruch von oben. In Weiz gebe es einen lokalen Aufbruch von unten, der sich „auch nach 17 Jahren unvermindert kraftvoll fortsetzt“. In beiden Fällen gehe allerdings die Bewegung letztlich von innen, von der Mitte des Evangeliums aus: „Es ist ein Markenzeichen der aufbrechenden Kirche, dass ihr Leben elementar wird, einfach, durchsichtig und echt.“ Es sei getragen von einer Liebe, die Gott und den Armen in einem meint, müsse zugleich spirituell und solidarisch sein.
Der kantige Satz Papst Benedikts bei seiner Amtseinführung sei für die europäische Kirche überraschend gewesen, „nicht aber für Weiz und schon gar nicht für die Weltkirche“, schloss Zulehner.
Den Spuren von Kain und Abel in sich selbst folgten die Teilnehmer(innen) bei der „Spirituellen Nacht“ am Vorabend auf Pfingsten. Das biblische Thema spannte den Bogen vom pfingstlichen Geist des Lebens zum Gedenken an den 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Staatsvertrags und das Kriegsende vor 60 Jahren. In einem Garten in der Weizer Vorstadt wurde genau an jener Stelle ein Baum gepflanzt, an der 1944 eine Bombe einschlug, und der dabei ums Leben gekommenen Menschen gedacht. Die Skulptur „Schwebebalken“ am Weizberg deutet die fragile Balance zwischen zerstörenden und konstruktiven Kräften im Menschen an. Sie bildete die ideale Kulisse für eine starke pantomimische Darstellung des tödlichen Konflikts zwischen Kain und Abel.
Die traditionelle Wanderung zum Franziskus-Steinbruch und das dort stattfindende Abendprogramm, mit dem das Weizer Pfingsttreffen ausklang, wurde heuer mit dem überraschenden Besuch von Bischof Egon Kapellari gekrönt. Als besonderes „Zeichen der Wertschätzung für die Weizer“ empfand Fery Berger, der Organisator der Treffen, diese Geste. „Zu Pfingsten sind Glut und Feuer angesagt“, konterte der Bischof in einem Grußwort. Er freue sich, dass es dieses Glutnest gibt. Texte aus Khalil Gibrans bekanntem Werk „Der Prophet“, gelesen von Thomas Klock und musikalisch stimmungsvoll untermalt von „Gandalf & Band“, gaben dem Abend eine nachdenklich poetische Note.



weizer pfingstereignis 2006

LEBEN IM GEIST

 
 
 
Freitag, 19. Mai, 19.00 - Samstag 20. Mai, 17.00
Pfarrzentrum am Weizberg

SPIRITUELLES SEMINAR

Sr. Ishpriya

Leben im Auge des Hurrikans
Zur Frage der Spiritualität in der Hektik des Alltags
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Sonntag, 21 Mai, 18.00
Weizbergkirche

KLANGVISION AM WEIZBERG

Benefiz für Günther Zgubic

Orgelintrada / Franz Schubert, Es-Dur Messe / Georg F. Händel, Halleluja
Pannonische Philharmonie Grazer Concertchor
Musikdirektion: Alois J. Hochstrasser
Orgel: Johannes Ebenbauer
Texte und Bildprojektionen: BG Weiz
Ausstellung: Musikhauptschule Weiz
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Christi Himmelfahrt, 25. Mai, 19-22.00
Kulturkeller am Weizberg

PFINGSTART

Themenabend zu "Leben im Geist"

Ausstellung im Gewölbekeller: Alfred Hrdlicka und Diethard Blaudszun
Ouverture: Walter Kratner
Prolog: Andrea Sailer
Installation am Weizberg: Werner Hofmeister
Lesung: Josef Winkler
Philosophische Reflexionen: Arnold Mettnitzer
Gesang: Ulrike Finder, Saxophon: Ernst Wallisch
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Freitag, 26. Mai - Samstag, 3. Juni, täglich 18.30 - 19.00
Emanuelkapelle

PFINGSTNOVENE

Gebet für ein Neues Pfingsten

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Montag, 29. Mai - Freitag, 2. Juni, täglich 18-19.30
Pfarrzentrum am Weizberg

TÄGLICHE MEDITATION

Christliche Meditation und Yoga

P. Iswar Prasad / Indien
_______________________________
 
Donnerstag, 1. Juni, ab 15.00
Europa Allee

CHRISTINA LEBT - FEST

Alternatives Strassenfest mit Behindertenparcours, Theater, Kinderprogramm, Musik, Trommeln, Pantomime
_______________________________
 
Freitag, 2. Juni, 9.30 - Samstag, 3.Juni, 13.00
Pfarrzentrum am Weizberg

PFINGSTSYMPOSION FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE

Leadership und Spiritualit„t
Lebensqualität im Leistungsdruck

Dr. Paul M. Zulehner, Prof. Dr. Leopold Stieger, Maryam Bigdeli, DI Dr. h.c. Josef Riegler
_______________________________
 
Pfingstsamstag, 3. Juni, 21.00 - Pfingstmontag 5. Juni, 24.00
Weizberg - Franziskussteinbruch

WEIZER JUGENDTREFFEN

zeitgeist 06

Mit Gruppen aus Slowenien, Ungarn, Deutschland, Österreich...

Jugendprogramm mit Begegnungen, Workshops und Teilnahme an der Spirituellen Nacht, dem 18. Weizer Pfingsttreffen und dem Pfinxtrocktakel.
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Pfingstsamstag, 3. Juni, 21.00 - 24.00
Tabor - Evangelische Kirche - Weizberg

SPIRITUELLE NACHT

zeitgeist 06

"Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?"

Musik: Nik Weberhofer und Georg Gratzer
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Pfingstsonntag, 4. Juni, 10.00 - 20.00
Weizberg - Franziskus-Steinbruch

18. WEIZER PFINGSTTREFFEN

Leben im Geist

10.00  Pfingstgottesdienst in der Weizbergkirche
Pfingstpredigt: P. Markus Inama - Jesuit/Innsbruck
12.00 Gemeinsames Mittagessen
13.00 Integrationscafe von "Christina lebt"
14.00 Wanderung zum Franziskus-Steinbruch
Familien-Märchenwanderung für Kinder mit Franz Mellak
16.00 Busfahrt zum Steinbruch
17.00 Gemeinsame Jause
19.00 Heiliges Verlangen
Eine musikpoetische Pilgerreise
Andrea Sailer, Alfred Jokesch, Georg Gratzer, Raimund Wurzwallner, Birgit Becker
20.00 Busfahrt und Fackelwanderung zurück nach Weiz
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Pfingstmontag, 5. Juni, 18.00 - 24.00
Alte Kegelbahn am Weizberg

PFINXTROCKTAKEL

Johari, Polacks Mühle & the minddrifters

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Samstag, 10. Juni, 18.00
Gewölbekeller des Pfarrzentrums am Weizberg

WEIZER WEINPRÄSENTATION

Heimspiel mit zwei Legionären

E. Deutsch - J. H. Leitner - E. Pichler - H. Pilz - A. Posch - A. Pregartner - F. Seyfried - J. Wilhelm



weizer pfingstereignis 2007

>Programm

Weizer Pfingstereignis heuer mit prophetischem Ruf zur Umkehr
Thema "Alpha & Omega" soll angesichts "apokalyptischer" Zeitphänomene zur Solidarisierung motivieren - "Solidarregion Weiz" als Vorzeigemodell - Veranstaltungen heuer auch im Umland von Weiz

Graz, 9.5.07 (KAP) Das "Weizer Pfingstereignis" soll heuer mit dem Thema "Alpha & Omega" einen prophetischen Ruf zur Umkehr bewirken. Angesichts vieler "apokalyptischer" Zeitphänomene wie Nord-Süd-Konflikt, Terror, ungerechtes Wirtschaftssystem, neue Aufrüstung oder Klimawandel solle es nicht zu "Weltuntergangsstimmung", sondern zur Solidarisierung kommen, betont der Leiter und Koordinator der "Weizer Pfingstvision", Fery Berger, in seiner Ankündigung der 19. Auflage des "Pfingstereignisses". Das reichhaltige Programm umfasst spirituelle, sozialpolitische und kulturelle Aspekte. Schwerpunktort bleibe zwar der Raum Weiz, heuer würden vermehrt aber auch andere Orte in der Oststeiermark einbezogen, um "Mystik und Politik" rund um das Pfingstfest konkret werden zu lassen.

Als Vorzeigemodell für eine faire und nachhaltige "Globalisierung an der Basis" über konfessionelle und parteiliche Grenzen hinweg kann laut Berger die Gründung der "Solidarregion Weiz" im vergangenen Jahr gelten, die am Freitag, 25. Mai, in Gleisdorf im Beisein von Staatssekretärin Christine Marek und Lokalpolitikern präsentiert wird. Den Festvortrag hält der mit der "Weizer Pfingstvision" seit Jahren eng verbundene Wiener Pastoraltheologe Prof. Paul M. Zulehner zum Thema "Solidarität in Wirtschaft und Politik".

Hochkarätig besetzt ist am Freitagabend, 25. Mai, in der Weizer Wirtschaftskammer ein "Solidargespräch" zur Frage "Was heißt Solidarität in einer globalisierten Welt?". Unter der Lei- tung von "Standard"-Chefredakteur Gerfried Sperl diskutieren u.a. Caritas-Präsident Franz Küberl, die Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb, "VA-Tech Hydro"-Direktor Reinhold Zingl und Paul Zulehner.

Für den - kulturellen - Auftakt des "Pfingstereignisses" sorgt die Pannonische Philharmonie unter Prof. Alois J. Hochstrasser mit einem Konzert bereits am 10. Mai um 19.30 Uhr im Kunsthaus Weiz; aufgeführt werden Mozarts Konzert für Klarinette und Orchester in A-Dur und Beethovens "Schicksalssinfonie" (5. Sinfonie in C-Moll, op 67).

Auch zwei Auftragswerke stehen auf dem Kulturprogramm des "Pfingstereignisses": Uraufgeführt werden eine Komposition von Johannes Ebenbauer im Rahmen von "pfingstArt" am Christi-Himmelfahrtstag, 17. Mai, im Kulturkeller am Weizberg sowie das Stück "Alpha & Ome- ga" (Text: Andrea Sailer, Musik: Georg Gratzer & friends) beim Pfingstgottesdienst am Sonntag, 27.Mai, um 10 Uhr in der Weizbergkirche. Am Pfingstsonntag ist auch die traditionel- le Wanderung zum Franziskus-Steinbruch bei Weiz, ein "Spielefest" für Kinder, Musik, Lesungen, ein Pfingst-Abendessen und eine Fackelwanderung zurück nach Weiz geplant. Ein geistlicher Höhepunkt wird auch die "spirituelle Nacht" am Pfingstsamstag von 21 bis 24 Uhr von der Taborkirche auf den Weizberg sein. 


weizer pfingstereignis 08

GOTT OHNE GRENZEN

2008

Samstag, 12. April, 19-22.00 Uhr
Kunsthaus Weiz

20 JAHRE PFINGSTVISION

EIN BLICK VORAUS

Grußwort
Bischof Dr. Egon Kapellari "Pfingsten in Jerusalem" - und Weiz (?)

Begrüßungsgespräch
Bgm. Helmut Kienreich
LHStv. Dr. Hermann Schützenhöfer
Pfarrerin Mag. Ingrid Staudt
Diakon Mag. Hannes Pscheidt

Referate
Dr. Erhard Busek Wendezeit oder Zeitenwende? Perspektiven in einer neuen Welt
DDr. Paul Zulehner Wo Gott ist, da ist Zukunft. Religiös-kirchliche Perspektiven für die nächsten 20 Jahre

Spiritueller Ausklang
Sr. Ishpriya Neues Pfingsten

Uraufführung
Sound of Pentecoast
Robert Kelz Komposition
Andrea Sailer Text
Manfred Wiener Arrangement
Johann Steinecker Videoinstallation
Big Band Weiz, Dynamis Ausführende

Ausstellung
Hannes Schwarz
Martin Hörl
Martin Ladstätter

Mittwoch, 16. April, 19.00 Uhr
Wirtschaftskammer Weiz

SOLIDARREGION - WIRTSCHAFT

WIRTSCHAFT UND GLOBALITÄT
WIE GEHT ES WEITER MIT UNSERER WIRTSCHAFT
Dr. Wolfgang Schüssel Referat
Gespräch mit Margit Strobl (Strobl Bau Weiz), Erwin Stubenschrott (KWB-Biomasseheizungen),
Christian Knill (Knill Gruppe) und Publikumsdiskussion
Dr. Ernst Sittinger (Kleine Zeitung) Moderation
Veranstalter: Solidarregion Weiz
Mitveranstalter: Wirtschaftskammer Steiermark

Freitag, 18. April, 20.00 Uhr
Weizbergkirche

KLANGVISION

URAUFFÜHRUNG
Eternity
Meditative Musik am Abend im begehbaren Raum der Weizbergkirche
Johannes Ebenbauer, Georg Gratzer Komposition und Konzeption
Beefolk, Johannes Ebenbauer(Orgel) Ausführende

Samstag, 19. April, 19.00 Uhr
Kunsthaus Weiz

PFINGSTKONZERT
Josef Haydn_Konzert für Klavier und Orchester D-dur
Felix Mendelsohn Bartholdy_Walpurgisnacht
Antonin Dvorak_Aus der Neuen Welt
Pannonische Philharmonie Orchester
Alois J. Hochstrasser Dirigent
Veranstalter: Stadtgemeinde Weiz

Donnerstag, 24. April, 9.00-13.00 Uhr
Schulzentrum Weiz/BG-BRG-Weiz

SOLIDARREGION - SCHULEN

GLOBALITÄT UND GERECHTIGKEIT
DDr. Leo Gabriel
Diskussion mit SchülerInnen der HTL, HLW, HAK und BG/BRG-Weiz
Mitveranstalter: BG/BRG Weiz, HAK, HTL, HLW

Donnerstag. 24. April, 19.00 Uhr
Europasaal/Weiz

SOLIDARREGION - ARBEITSWELT

GUTE ARBEIT BEI UNS UND IN DER ANDEREN WELT

Vernissage einer Ausstellung mit Werken der Arbeiterkünstler Walter Supper, Arnold Wratschko und Albin Schrey


Bilder werden vom Museumsverein zur Verfügung gestellt.


Eröffnung Richard Kratochwill, Musikalische Umrahmung Musikschule Weiz

Podiumsgespräch

Einführung: Gerhard Winkler_Bildungsreferent des ÖGB Steiermark
Wolfgang Katzian_Vorsitzender der Gewerkschaft für die Privatangestellten
Dr. Thomas Krautzer_Industriellenvereinigung
Ing. Peter Bogensberger_3 Jahre Geschäftsführer der VA-Tech in einer Generatorenfabrik in Indien
Edith Abawe_Ruanda

Moderation: Dr. Peter Huemer

Veranstalter: Solidarregion Weiz

Mitveranstalter: ÖGB Steiermark

Mittwoch, 30. April, 19.00 Uhr
forumKloster Gleisdorf

PFINGSTART

Josef Taucher Vernissage

Veranstalter: Kulturreferat Gleisdorf

Christi Himmelfahrt, 1. Mai, 19.00 Uhr
Kulturkeller am Weizberg

Hans Jandl Ausstellung

Thomas Glavinic Lesung

Raimund Wurzwallner Theater

Franz Kafka Ein Bericht für eine Akademie

Arnold Mettnitzer und Thomas Glavinic Podiumsgespräch

Freitag, 2. Mai - Samstag, 10. Mai, 20.00 Uhr
Taborkirche

PFINGSTNOVENE

TREFFEN ZU GEBET UND MEDITATION
Für den Frieden in mir und für ein friedvolles Miteinander aller Menschen der verschiedenen Völker, Kulturen und Religionen / Konfessionen.
www.pfingstvision.at/pfingstnovene
Information: Rosina Schneeberger 0664/5241940

Freitag, 9. Mai, 14.-18.00 Uhr
Europa Allee

CHRISTINA LEBT- FEST

Alternatives Straßenfest mit Behindertenpacours, Theater, Musik,
Tanz, Trommeln, Pantomime, Spielefest für Kinder...
Ausweichtermin: Freitag, 16.Mai
Veranstalter: Christina lebt

Freitag, 9. Mai, 17.30 Uhr
forumKloster/Gleisdorf

PFINGSTPERFORMANCE

GOTT OHNE GRENZEN

Musik und besinnlich-heitere Texte aus verschiedenen Religionen

Dieter Dorner Lesung
Georg Gratzer & Amridan Musik
Hina Sarojini Tanz
Veranstalter: Kulturreferat Gleisdorf

Montag, 5. Mai - Freitag, 9. Mai, 18-19.30 Uhr
Pfarrzentrum am Weizberg

TÄGLICHE MEDITATION

CHRISTLICHE MEDIDATION UND YOGA
P. Iswar Prasad/Indien

Freitag, 9. Mai, 19.30 Uhr
Buchhandlung Plautz im Kunsthaus Weiz

VORTRAG UND GESPRÄCH

DR. WILHELM BRUNERS - WIE JESUS GLAUBEN LERNTE
Mitveranstalter: Buchhandlung Plautz, Bibliothek am Weizberg, Bücherei Weberhaus

Pfingstsamstag, 10. Mai, 10-13.00 Uhr
Pfarrzentrum am Weizberg

SPIRITUELLES SEMINAR

DR. WILHELM BRUNERS - GOTT OHNE GRENZEN

Pfingstsamstag, 10. Mai, 21-24.00 Uhr
Tabor - Evangelische Kirche - Weizberg

SPIRITUELLE NACHT

GOTT OHNE GRENZEN

Pfingstsonntag, 11. Mai, 10-22.00 Uhr
Weizberg - Franziskussteinbruch - Kunsthaus Weiz

20. WEIZER PFINGSTTREFFEN

20 JAHRE PFINGSTVISION
FEST OHNE GRENZEN

10.00

Pfingstgottesdienst in der Weizbergkirche
Dr. Wilhelm Bruners Pfingstpredigt
Georg Gratzer & friends Musik

 

11.00

Gemeinsames Mittagessen und Kräuterbrunch

 

12.00

Integrationscafe von "Christina lebt"

 

13.00

Andrea Sailer Literaturwanderung zum Franziskussteinbruch

 

13.00

Franz Mellak Märchenwanderung

 

14.00

Gemeinsame Wanderung

 

16.00

Pfingstkabarett und Konzert
Die Gaukler, Dieter Korschitz, Alfred Jokesch,
The Voice

 

17.30

Abendessen

 

19.00

Jubiläums-Bummelzugfahrt zurück nach Weiz

 

20.00

Aufführung im Kunsthaus Weiz
Pfingstperformance
Dieter Dorner, Georg Gratzer & Amridan
Sound of Pentecost
Robert Kelz Komposition
Andrea Sailer Text
Manfred Wiener Arrangement
Johann Steinecker Videoinstallation
Big Band Weiz, Dynamis Ausführende

 

KEINE ANGST-ES BRENNT

weizer pfingstereignis 09

 


Klangvision

Freitag, 8. Mai, 19,00 Uhr
Kunsthaus Weiz

Eröffnungsessay von Andrea Sailer: „Keine Angst – es brennt“
200 Jahre Josef Haydn
“Die Jahreszeiten“

Oratorium für Soli, Chor und Orchester
Ellen van Lier – Johannes Chum – Robert Holl
Grazer Concertchor – Concert-Jugendchor

Pannonische Philharmonie
Musikalische Leitung 
Alois J.Hochstrasser

 Samstag, 9. Mai, 10.00 – 18.00
SolidarRegion weiz_seminar
Zentrum der Pfingstvision am Weizberg
Weiz und die Finanzkrise. Was können wir tun?

Dr. Gero Jenner
Präsentation von Modellen regionalen Geldkreislaufes
DI Tobias Plettenbacher, Experte für Komplementärwährungen
Dr. Volker Mastalier,
Initiator Regionalwährung Styrrion



 Klangmeditation
Freitag, 15. Mai, 20.00
Weizbergkirche

hope
Johannes Ebenbauer und Georg Gratzer



Samstag, 16. Mai, 10.00 – 18.00
SolidarRegion weiz_seminar
Wirtschaftskammer Weiz
Zukunft unserer Wirtschaft. Neue Strategien entwickeln
Dr. Christian Felber, Dr.Markus Blümel, Dr. Manfred Prisching

 

Sonntag, 17. Mai, 10.00
gottesdienst mit erwachsenentaufe
Weizbergkirche
Predigt: P. Iswar Prasad
Agape im Kräutergarten

 Christi Himmelfahrt, 21. Mai, 19.00
PfingstArt 09
Kulturkeller am Weizberg
Lesung: Franz Schuh
Szenische Lesung: Stefan Schmitzer
Literaturgespräch: Reinhard Kacianka
Ausstellung: Erwin Schwentner

 

 Freitag, 22. Mai – Samstag, 30. Mai, 20.00
Pfingstnovene
Tabor
Wir beten für den Zusammenhalt unter uns; eine gerechte Verteilung der Lebenschancen aller Menschen und eine grundsätzliche Erneuerung der ganzen Gesellschaft.

 

 Montag, 25. Mai – Freitag, 29. Mai, 18.00 – 19.30
Zentrum der Pfingstvision am Weizberg

Tägliche Meditation
Christliche Meditation und Yoga
P. Iswar Prasad / Indien

 
Montag, 25. Mai, 19.30
Buchhandlung Plautz/Weiz

gespräch am runden tisch
Keine Angst – es brennt
Prof .Dr. Konrad Paul Liessmann, Dr. Rotraud Perner, Mag. Helmut Schüller
Moderation: Dr. Hubert Feichtlbauer

Mitveranstalter: Buchhandlung Plautz

 

 
Freitag, 29. Mai, ab 15.00
Europa Allee/Weiz

Christina lebt- FEST

 
P
fingstsamstag, 30. Mai, 9.00 – 12.00
Pfarrzentrum am Weizberg
Spirituelles Seminar
P. Iswar Prasad, Die innere Flamme. Feuer als Symbol der Gotteserfahrung in der Mystik 



Pfingstsonntag, 31. Mai, 10.00 – 22.00
Weizberg – Franziskus-Steinbruch

21. Weizer Pfingsttreffen
Keine Angst - es brennt
10.00   Pfingstgottesdienst in der Weizbergkirche
Pfingstpredigt: Dr. Paul Zulehner
Musik: Robert Kelz & friends   Text: Andrea Sailer
ORF_Rundfunk_Gottesdienstübertragnung
11.30   Gemeinsames Mittagessen
12.00   Integrationscafe von „Christina lebt
13.00   Märchenwanderung
„In Liebe durchs Feuer gehen“
Frederik Frans Mellak erzählt Märchen von beherzten Frauen und Männern,
die die Prüfung durch das Feuer nicht scheuen.
13.00   Pfingstgespräch mit Paul M. Zulehner
15.00 Gemeinsame Wanderung zum Franziskus-Steinbruch
17.00   Jause
18.00   Abendprogramm
Theater mit Christina lebt, Musik, Abendlob, Fackelwanderung, …

überbrücken
weizer pfingstereignis 2010
 
 
Sonntag 2. Mai, 15.00
Hauptplatz Weiz - Weizberg
Klangkette
Eröffnung des Weizer Pfingstereignisses 2010
Worte zur Eröffnung: Bgm. Helmut Kienreich und DI. Michael Hartinger
Elin Stadtkapelle Weiz
Kameradschaftskapelle Weiz
Musikschule Weiz
Kinderblasorchester
Jugendblasorchester
Orgel und Chöre: Sandor Kadar
Musikalisches Konzept: Peter Forcher
 
anschließend, ca. 16.30
Weizbergkirche – Schwob´n
Verkostungskette
Regionale Spezialitäten und Raritäten

 

Samstag, 8. Mai, 19.30
Kunsthaus Weiz
Klangvision
Ludwig v. Beethoven, IX. Symphonie
über Schillers Ode an die Freude
Eröffnungsessay, Andrea Sailer überbrücken
Grazer Concertchor, Concert-Jugendchor, Pannonische Philharmonie
Musikalische Leitung : Alois J. Hochstrasser 



Sonntag, 9. Mai, 10.00 – 18.00
Kräutergarten am Weizberg - Landscha
mutter_erde tag
Kräuterbrunch und Naturerlebnistag



11. Mai, 19.00
Wirtschaftskammer Weiz
vortrag
Regionaler Klimagipfel Oststeiermark )
Wie kann die Oststeiermark zum Vorreiter für eine klimagerechte Wirtschaft werden?
Dr. Karl Steininger
Wegener Center for Climate and Global Change University of Graz



Christi Himmelfahrt, 13. Mai, 19.00
Kulturkeller am Weizberg
PfingstArt 09
Themenabend: "Die Tatsachen der Lüge"
Literatur: Marlene Streeruwitz und Olga Flor
Bildende Kunst: Petra Sterry oder Anna Gerlitz
Podiumsgespräch: Dr. Reinhard Kacianka  



Freitag, 14. Mai – Samstag, 22. Mai, 20.00
Tabor
Pfingstnovene
Für einen Wandel unserer Gesellschaft 



Montag, 17. Mai – Freitag, 21. Mai, 18.00 – 19.30
Zentrum der Pfingstvision am Weizberg
Tägliche Meditation
Christliche Meditation und Yoga
P. Iswar Prasad / Indien 



Donnerstag, 20. Mai, 19.00
Kunsthaus Weiz
günther zgubic
20 Jahre im Einsatz für die Menschenrechte
Vortrag und Gespräch mit Altbürgermeister Alfred Stingl/Initiator der Menschenrechtsstadt Graz 



Freitag, 21. Mai, ab 15.00
Europa Allee/Weiz
Christina lebt- FEST
Alternatives Straßenfest mit Behindertenparcours, Theater, Kinderprogramm, Musik, Tanz, Trommeln, Pantomime, etc  



Freitag, 21. Mai, 19.00
Buchhandlung Plautz
lesung und gespräch
Nord und Süd überbrücken
Texte und Gedanken zwischen Mitteleuropa und Südafrika
Andrea Schwarz 

 

Pfingstsamstag, 22. Mai, 9.00 – 12.00
Zentrum der Pfingstvision am Weizberg
spirituelles Seminar
Himmel und Erde überbrücken
Andrea Schwarz



Pfingstsamstag, 22. Mai, 20.00 – 23. 00
Tabor - Weizbergkirche
Spirituelle nacht
Musik : Georg Gratzer


Pfingstsonntag, 23. Mai, 10.30 – 18.00
Weizberg – Kunsthaus Weiz
22. Weizer Pfingsttreffen 
10.30   Pfingstgottesdienst in der Weizbergkirche
Zelebrant: P. Günther Zgubic
Musik: Inganzo/Gruppe aus Ruanda
11.45   Gemeinsames Mittagessen
Integrationscafe von „Christina lebt“ 
13.00  Konzert: Inganzo/Gruppe aus Ruanda 
14.00  Pfingstgespräch mit Günther Zgubic und Andrea Schwarz
16.00  LIFE IS LOVE: Ein MUTTER TERESA Musical
Eine Produktion der Jugendlichen der Pfarren St. Andrä und Karlau/Graz
 im Kunsthaus Weiz


Lust am Leben
weizer pfingstereignis 2011


Freitag, 13. Mai, 19.30
Kunsthaus Weiz
Klangvision
Leonard Bernstein, Chichester Psalms
George Gershwin, Rhapsody in Blue
Maurice Ravel, Bolero
Eröffnungsessay : Andrea Sailer_Lust am Leben
Caspar Frantz – Klavier, Grazer Concertchor, Concert-Jugendchor, Pannonische Philharmonie
Musikalische Leitung : Alois J. Hochstrasser



Sonntag, 15. Mai, 16.00
Pfarrzentrum am Weizberg
christentum und lebensfreude
Film und Diskussion
Film, Broken silence
Diskussion mit Univ. Prof. Anton Grabner-Haider und Vizerektorin Univ. Prof. Mag. Dr. Irmtraud Fischer



18/23/27. Mai, jeweils von 19.00-21.00
Pfarrzentrum am Weizberg
die lebensfreude tanzen
Kreistänze aus verschiedenen Kulturen
Gabriele Kraxner-Zach



Freitag 20. Mai, 17.00
Hauptplatz Weiz - Weizberg
Klangkette
Freude und Spaß mit Musik
Auf dem Weg vom Hauptplatz bis zum Weizberg
mit
Ensembles der Musikschule Weiz
 
anschließend, ca. 18.30
Weizbergkirche – Schwob´n
Verkostungskette
Regionale Spezialitäten und Raritäten



Samstag, 21. Mai, 16.00 – 19.00
Pfarrzentrum am Weizberg
wein erleben
Wie verkoste ich Wein ?
Arno Bergler/Sommelier und Maitre d'Hotel
Spitzenweine aus allen Weinbauregionen der Steiermark und des Burgenlandes
Dieter Dorner, Geschichten vom Wein
Michael Hartinger, Die richtige Musik zum richtigen Wein



25. Mai, 19.00
Europasaal
INFORMATIONSABEND
„…verbrannt wie von Feuer…“ (Psalm 102,4)
Burn-out Prävention
Dr. Luboslav Kmet, Gabriele Kraxner-Zach



Ceija Stojka
Ich habe Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen überlebt.
Erinnerungen einer Rom-Zigeunerin

Dienstag 31. Mai, 19.00
Buchhandlung Plautz/Weiz
Lesung und Gespräch
Träume ich, dass ich lebe?
 
Mittwoch 1. Juni, 10.45-12.15
Bundesgymnasium Weiz
Livestream im Internet
Gespräch mit SchülerInnen des BG/BRG Weiz
 
Mittwoch 1. Juni, 19.00
Kräutergarten am Weizberg
Begegnung im Garten
Musik: Amenza ketane
Spezialitäten und Schmankerln aus dem Kräutergarten: Haushaltungsschule Naas



Christi Himmelfahrt, 2. Juni, 19.00
Kulturkeller am Weizberg
PfingstArt
Heimat durch Zerstörung
Literatur: Felix Mitterer und Barbara Markovski
Bildende Kunst: Joze Subic
Podiumsgespräch: Dr. Reinhard Kacianka



Montag, 6. Juni – Freitag 10. Juni, jeweils 18.00 – 19.30
Pfarrzentrum am Weizberg
grundkurs
Indische Spiritualität, Yoga und Praxis der Meditation
P. Iswar Prasad / Indien



Freitag, 10. Juni, ab 13.30
Europa Allee/Weiz
Christina lebt- FEST
Alternatives Straßenfest mit der Theatergruppe Mira, Schul-Big Band Konzert, Trommeln mit der Gruppe MHS, Kinderprogramm…
bei Schlechtwetter im Europasaal



Pfingstsamstag, 11. Juni, 20.00 – 23. 00
Tabor - Weizbergkirche
Spirituelle nacht
Geschmack am Leben – Geschmack an Gott
P. Karl Maderna
Musik : Nik Weberhofer



Pfingstsonntag, 12. Juni, 10.30 – 18.00
Weizberg
23. Weizer Pfingsttreffen

10.30   Pfingstgottesdienst
Zelebrant: P. Karl Maderna

11.45   Gemeinsames Mittagessen
 Integrationscafe von „Christina lebt“

13.00   Heiteres und Besinnliches
Rote Nasen-Clown Hannes Urdl
Trommelimprovisation mit 100 Interessierten
Herz-WG, starke Songs & zarte Lieder

Michael Hartinger und Walter Nest
Lustige Geschichten, Sketches


16.00   Jugendkonzert

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